Gemeinsam schneller am Ziel beim Glasfaserausbau. Bild: Deutsche Telekom AG

Telekom kooperiert mit weiteren fünf Carriern

Der Bonner Konzern nutzt künftig die Infrastruktur von fünf Stadtnetzbetreibern: R-Kom, SÜC//dacor, SWU Telnet, Stadtnetz Bamberg und Telepark Passau.

In Bayern und Baden-Württemberg wird die Deutsche Telekom mit fünf  Stadtnetzbetreibern kooperieren. Zuletzt hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass es mit EWE eine eigene Gesellschaft für den Ausbau von Glasfasern gründen werde. Bei diesen Kooperationen geht es um die Nutzung der Infrastruktur der Stadtnetzbetreiber. Es handelt sich um R-Kom aus Regensburg, der Süc Dacor aus Coburg, SWU Telnet aus Ulm, Stadtnetz Bamberg und Telepark Passau.

Insgesamt umfassen die Kooperationen rund 125 000 Haushalte, die etwa zur Hälfte durch kommunale Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser (FTTB und FTTH) und VDSL-Anschlüsse über Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern erschlossen sind. Die Vermarktung bei der Telekom geschieht über die "Zuhause Start"-Produkte und soll im Frühling 2018 beginnen. Später soll sie dann auch die Glasfaseranschlüsse bis zu den Haushalten umfassen.

Ähnliche Kooperationen hat die Telekom zuvor mit Net-Cologne, Innogy Telnet und EWE vereinbart. Der Bundesverband Breitbandkommunikation begrüßte die Kooperationen ausdrücklich. Kunden hätten so nicht nur mehr Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern, sondern der Ausbau mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude wird durch die stärkere Nutzung bereits gebauter Glasfasernetze mehr vorangetrieben. (sg)