Mechaniker verlegen Glasfaserkabel. Bild Netcologne

Letzte Meile wird kaum teurer

Die Bundesnetzagentur folgt dem Antrag der Telekom kaum, die Gebühren für die Anmietung der Teilnehmeranschlussleitung zu erhöhen.

Die Behörde gab am Gründonnerstag ihren Vorschlag bekannt, die genehmigten Durchleitungsgebühren ab Hauptverteiler für Wettbewerber der Telekom zum 1. Juli von 10,08 € auf 10,19 € pro Monat zu erhöhen. Die Telekom hatte 12,37 € beantragt.

Für den Zugang von Konkurrenten zur Letzten Meile an Kabelverzweigern senkt die Netzagentur dem Vorschlag zufolge sogar die Obergrenze für Telekom-Gebühren von derzeit 7,17 auf 6,79 € pro Monat. Die damit erhöhte Preisspreizung zwischen Hauptverteiler und Kabelverzweiger soll es für Wettbewerber der Telekom attraktiver machen, Kabelverzweiger zu erschließen und so zum Breitbandausbau beizutragen.

Der Gebührenvorschlag der Behörde soll am 10. April in ihrem Amtsblatt veröffentlicht werden und eröffnet damit eine Konsultation unter Marktteilnehmern sowie anderen Regulierungsbehörden inklusive EU-Kommission. (geo)

 

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