Um die smarten Städte und Regionen von morgern zu realisieren, haben gleich mehrere kommunale Unternehmen eine eigene Plattform gegründet, die sich mit dem Zukunftsthema befasst.
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Kommunale Smart-City-Plattform gestartet

Corona hat auch der Smart-City-Kooperation verschiedener kommunaler Unternehmen dazwischen gefunkt. Mit dem Thema LoRaWAN legt der Verein nun aber mit der Arbeit los.

Die Smart-City-Plattform Civitas-Connect hat nun offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Nachdem die Gründung eigentlich für Ende März vorgesehen war, musste das kommunale Netzwerk nun bis Juni warten. Die ersten Arbeitsgruppen sind nun eingesetzt und widmen sich dem Thema LoRaWAN.

Neben der Bewertung der Anforderungen aus dem Telekommunikationsgesetz für die zukunftsweisende Funk-Technologie, geht es auch um die Verhandlung besserer Einkaufskonditionen für zentrale Hardware-Komponenten.

Lobby und Förderer

Darüber hinaus soll gemeinsam beleuchtet werden, wie zentrale IoT- und Datenplattformen für Kommunen und Städte designed und betrieben werden können.

Der Verein versteht sich als neutrale Kooperationsplattform von derzeit 22 kommunalen Unternehmen, die sich dem Thema Smart City/Region annehmen. Neben Austausch und Mitwirkung wollen die Mitglieder Investitionslücken durch Fördermittel schließen und als Lobby die eigene lokale Position stärken.

Zu den Mitgliedern gehören unter anderem: Stadtwerke Rheine, Stadtwerke Huntetal, Smart Optimo, Stadtwerke Steinfurt, Stadtwerke Münster, Stadtwerke Arnsberg, Wasserwerk Vechta und viele mehr. (ls)