Digitale Helfer: Roboter können Prozesskosten bis zu 80 Prozent senken, so die Erfahrung der jüngsten Cronos-Tochtergesellschaft.
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Cronos gründet Gesellschaft für RPA aus

Die Cronos Automation GmbH ist auf Robotic Process Automation (RPA) spezialisiert. Neben der Kernzielgruppe Energiewirtschaft, rücken auch Handel oder Wohnungswirtschaft in den Fokus.

Seit Januar bündelt Cronos Automation die gesamte, in den letzten drei Jahren gesammelte Expertise im rasant wachsenden Geschäftsfeld der Robotic Process Automation. Das 22-köpfige Team rund um Geschäftsführer Ingmar Helmers adressiert dabei nicht nur die Kernzielgruppe der Energiewirtschaft, sondern will mit dem umfangreichen Wissen und großen Erfahrungsschatz künftig auch in weiteren Branchen wie dem Handel oder der Wohnungswirtschaft punkten. Zuletzt ist die jüngste Cronos-Tochtergesellschaft in den Kreis der Premium-Partner von UiPath – seines Zeichens einer der marktführenden Softwareanbieter im RPA-Umfeld – aufgestiegen.

„RPA boomt und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht", sagt Ingmar Helmers, der das Thema seit knapp drei Jahren verfolgt und die neue Gesellschaft jetzt im Zuge der Leitmesse für die Energiewirtschaft E-world erstmals offiziell auf großer Bühne vorgestellt hat. Dieser Hype ist für ihn kein Wunder, schließlich spricht der Erfolg entsprechender Konzepte für sich: „In unseren mittlerweile über hundert realisierten Projekten konnten die jeweiligen Prozesskosten mithilfe der digitalen Helfer massiv gesenkt werden – zum Teil bis zu 80 Prozent. Damit ist dieser Ansatz zur Automatisierung nicht nur eine nette Spielerei im Zuge der Digitalisierung, sondern bares Geld wert." Der Vorteil: Diese Potenziale können laut Cronos Automation relativ zügig gehoben werden, die Umsetzung und Einführung dedizierter Roboter im Rahmen spezifischer Aufgaben dauere meist nur wenige Wochen.

Zahlreiche Handlungsfelder für Roboter

In der Energiebranche haben die RPA-Spezialisten von Cronos nach eigenen Angaben bereits zahlreiche Aufgaben zum Vorteil des Auftraggebers in Roboterhand gegeben – etwa im Zuge von Abläufen rund um Zählerstandsplausibilisierung, ORDERS-Management, dem Marktstammdatenregister-Abgleich oder im Umgang mit Preisportalen wie Verivox. „Wir wissen, bei welchen Prozessschritten RPA den meisten Nutzen bringt und wie Bots im Geschäftsalltag schnell und effektiv ihre Arbeit aufnehmen können. Neben energiemarktspezifischen Abläufen beschäftigen wir uns nicht zuletzt mit Unternehmensfunktionen, die überall eine Rolle spielen – beispielsweise Aktivitäten im Vertrieb oder Kundenservice, in der Personal- oder Rechtsabteilung", so Helmers. (sg)