Vialytics-Gründer Patrick Glaser beim Anbringen eines Smartphones an einem kommunalen Fahrzeug
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EnBW New Ventures unterstützt Start-up Vialytics

Die EnBW steigt beim Straßenerhaltungsmanagement-Start-up Vialytics ein. Die Gründer hoffen dadurch auf ein beschleunigtes Wachstum.

Schäden im Straßenbelag stellen immer wieder Risiken für Verkehrsteilnehmer dar und bedeuten oft hohe Investitionen für Kommunen und Länder. Allein im vergangenen Jahr hat das Landesverkehrsministerium in Baden-Württemberg bis zu 120 Mio. Euro für den Ausbau und Erhalt der Straßen investiert.

Das Start-up Vialytics bietet jetzt eine Lösung für das Straßenerhaltungsmanagement der Kommunen an. Eine künstliche Intelligenz erfasst dabei selbstständig den Zustand der Straßeninfrastruktur und wertet diesen automatisiert aus. Die Daten liefern städtische Fahrzeuge, etwa der Müllabfuhr oder des Ordnungsamts. Ein an der Windschutzscheibe angebrachtes Smartphone erfasst über einen Bewegungssensor Erschütterungen, eine Kamera liefert Bilder, der GPS-Empfänger bestimmt den Standort. Diese Daten werden dann von der KI ausgewertet. Dies ermöglicht frühzeitige und effiziente Planung der Instandhaltungsmaßnahmen.

"Optimale Bewirtschaftung von kommunalen Straßen"

Crispin Leick, Geschäftsführer der EnBW New Ventures, sagt dazu: "Das Vialytics Team hat innerhalb kürzester Zeit ein maßgeschneidertes Produkt für die Digitalisierung und damit optimale Bewirtschaftung von kommunalen Straßen entwickelt. Die Technologie ist beeindruckend, weil sie mit einfachen Mitteln – ein Smartphone an der Windschutzscheibe – Kommunen dabei unterstützt, Kosten bei der Straßeninstandsetzung zu sparen und die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen. Wir freuen uns sehr, Vialytics bei der Weiterentwicklung ihrer intelligenten Lösung künftig zu unterstützen." (pm)