Die Hamburger Leitungsbetreiber testen ihre Abwehrmechanismen gegen Cyber-Attacken.
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Gemeinsam Krisenübung: Leitungsbetreiber meistern simulierte IT-Krise

"Hamburg ist bei seinen Leitungsträgern in guten Händen", sagt Übungsbegleitung Bernd Benser nach Abschluss der Krisenübung von Gasnetz Hamburg, Hamburg Wasser und Stromnetz Hamburg.

In einer gemeinsamen Krisenübung haben die Leitungsbetreiber Gasnetz Hamburg, Hamburg Wasser und Stromnetz Hamburg einen IT-Angriff durchgespielt und erfolgreich bewältigt.

Das Krisenszenario sah das Ausfallen mehrerer Computer in allen drei Unternehmen aufgrund eines durch eine Phishingmail eingeschleusten Virus vor. Es galt, einen kompletten Ausfall der Bürokommunikation abzuwehren, das Schadensausmaß zu begrenzen und dabei Mitarbeiter und Öffentlichkeit zeitnah zu informieren.

"Hamburg in guten Händen"

"Hamburg ist bei seinen Leitungsträgern in guten Händen", befand Bernd Benser vom beauftragten Beratungsunternehmen, der die Übung als externe Instanz begleitete. Sowohl die komplexe Thematik als auch die umfassende interne und externe Kommunikation hätten die Akteure in kürzester Zeit gut koordiniert umgesetzt.

Die drei stadteigenen Unternehmen wollen auch künftig ihre Zusammenarbeit fortsetzen: Unter anderem bei der für das Jahr 2021 geplanten länder- und ressortübergreifenden Krisenmanagementübung (LÜKEX) wollen die Krisenstäbe der drei Unternehmen wieder ihre Kräfte bündeln. (pm)