Rechnungshof rügt Regierung bei IT-Sicherheit

Der Bundesrechnungshof wirft der Regierung beim Aufbau eines sicheren Datennetzes Verschwendung und eklatantes Versagen vor, schreibt der "Spiegel".

Es mangle "offensichtlich an Organisation, Steuerung und Kooperation", so der Bericht der Rechnungsprüfer im Bereich Cybersicherheit, zitiert der "Spiegel" aus dem Bericht. Nach dem Urteil des Bundesrechnungshofes hätten sich allein zwischen 2008 und 2013 für Planung Aufbau und Testläufe 50 Mio. € verflüchtigt. Außerdem seien mehr als 40 Mio. €  für Sicherungsmaßnahmen bestehender Netze ausgegeben worden, weil die neuen nicht rechtzeitig zur Verfügung standen, heißt es weiter. Man zweifele außerdem daran, dass die Regierung wie angekündigt bis Februar ein tragfähiges Konzept vorlegen werde.

Darüber hinaus habe die Bundesregierung die sicherheitsrelevanten Gefahren des Projekts "ungenügend beschrieben". So habe die Regierung erwogen, Infrastruktur zu kaufen, die ursprünglich von der US-Armee in Auftrag gegeben worden sei. (sg)