Plattformen bieten eine Reihe von zeit- und kostensparenden Services.
Bild: © peshkov/AdobeStock

SAP: Digitale Tools zur Unternehmenssteuerung

Die Cloud-Plattform des Walldorfer Konzerns soll den Einstieg in Blockchain, künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder Data Mining erleichtern.

Um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen neue Arbeitsweisen und neue Services entwickeln, unterstreicht Softwarekonzern SAP. Dabei sollten sie die Fülle an Daten nutzen, die sie sammeln.

Auch die Einführung der intelligenten Messsysteme wird den Walldorfern zufolge für EVU ein enormes Potenzial mit sich bringen, um signifikante betriebliche Verbesserungen zu erzielen. Dies bedeute jedoch, den Prozess des Data Mining zu beherrschen und aus diesen massiven neuen Datenströmen wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Weitere neue, vielversprechende Optionen sieht der Software-Riese im Einsatz von Blockchain, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Der Konzern bietet Unternehmen Unterstützung mit seiner SAP Cloud Platform. Damit könne man sich schnell und mit überschaubarem Risiko an diese Technologietrends anpassen, heißt es bei SAP.

Anwendungsbeispiele

Die Plattform bietet Tools zur Integration und Analyse von Daten aller Art, auch von Sensoren aus dem Internet der Dinge sowie leistungsstarke Funktionen zum maschinellen Lernen. Gleichzeitig können laut dem Unternehmen Innovationen ohne Friktionen in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden. So erhöhen sich die intuitiven Anwendungsmöglichkeiten und durch die leichte Bedienbarkeit die Akzeptanz bei den Mitarbeitern.

Beispielsweise könne die Plattform zum Erstellen von Portalen zur Zusammenarbeit mit Lieferanten verwendet werden, so dass sich Aufwand und Reibungsverluste bei den Interaktionen reduzieren lassen. Oder es gebe Anwendungen, die die Bereitstellung auf der "letzten Meile" vereinfachen. Etwa mobile Apps für Außendienstmitarbeiter. Diese können beispielsweise firmeneigene Ingenieure nutzen. Techniker vor Ort können damit auf Apple-Geräten planen und Änderungen sofort mit den Supportteams teilen. Zugleich bietet die App simultane Datenaktualisierungen für Backend-SAP-Anwendungen. So werden andere Teams, Lieferanten und Kunden jederzeit über Änderungen auf dem Laufenden gehalten, unterstreichen die Walldorfer. Dies helfe, Projektabläufe zu optimieren und Kosten zu senken. (sg)