Vernetzte Plattform-Lösung zur digitalen Stadt

Eine Plattformlösung der CMP International AG verbindet Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden über einen digitalen Marktplatz.

Ein effizienter, nutzerfreundlicher und transparenter Service gewinnt auch auf behördlicher Ebene an Bedeutung, unterstreicht das Softwareunternehmen BCT Deutschland. Das Unternehmen hat sich auf Verwaltung und Organisation von digitalen Informationen in Unternehmen spezialisiert, das sogenannte Enterprise Information Management (EIM). Daher gründete man unlängst in einer strategischer Partnerschaft mit Cross Media Production Germany (CMP) und der Gesellschaft für kommunalen Einkauf (GFKE) die CMP International AG (CMPI).

Kommunale Plattform als Plug-and-Play-Lösung

Jos Bischoff, Geschäftsführer von BCT Deutschland: „Gemeinsam bieten wir Städten einen lokalen digitalen Marktplatz, der Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden als Social Community miteinander verbindet.“ Konkret entwickelte das neugegründete Unternehmen CMPI dafür eine webbasierte Informations-, Kommunikations- und Handelsplattform für Produkte und Dienstleistungen. Pilotkunde in Deutschland wird die Stadt Moers.

Die Plattform setzt sich aus drei zentralen Bereichen zusammen, die als Plug-and-Play-Lösung in die IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung integriert wird: Über eine lokale, digitale Einkaufsplattform können Kommunen und Städte benötigte sowie ausgeschriebene Waren und Produkte automatisiert, effizient und vergabekonform erwerben.

Optimierung innerhalb der Behörde möglich

Für den digitalen und direkten Austausch der Bürger untereinander sowie mit lokalen Unternehmen und Organisationen sorgt wiederum eine Kommunikationsplattform. Die Anbindung der BCT-Technologie ermöglicht die digitale Interaktion der Bürger mit ihrer Behörde: So können zum Beispiel über ein Webportal Anfragen, Anträge oder andere Anliegen, wie etwa Meldungen zu Schäden im öffentlichen Raum, direkt und ohne Wartezeiten übermittelt werden. Zusätzlich optimiert die Plattform Workflows und Informationsflüsse innerhalb der Behörde, indem sie etwa eingehende Standardanfragen automatisch erfasst, kategorisiert und bearbeitet.

„Wir haben in den Niederlanden und in Belgien bereits wichtige Erfahrungen bei der Umsetzung digitaler Bürgerservices gemacht“, erklärt Bischoff. „Jetzt wollen wir unsere weiterentwickelte Technologie im deutschen B2G-Sektor etablieren.“ (sg)