IT

Künftige LokalWerke konsolidieren IT mit Wilken

Die „LokalWerke Westmünsterland“, bestehend aus den Stadtwerken Ahaus und der SVS Versorgungsbetriebe für Stadtlohn, Vreden und Südlohn nutzen künftig gemeinsam eine IT-Landschaft.
26.07.2023

Die Mitarbeiter der beiden Versorger.

Wenn ab August die Stadtwerke Ahaus und die SVS Versorgungsbetriebe für Stadtlohn, Vreden und Südlohn gemeinsam unter dem neuen Namen „LokalWerke Westmünsterland“ an den Start gehen, läuft parallel auch die Zusammenführung der bisher getrennten IT-Landschaften auf Hochtouren.

Basis der künftigen IT-Infrastruktur ist die Branchenlösung Wilken ENER:GY inklusive des ERP-Moduls P/5, der Portallösungen und des Workforce-Managements der Wilken Software Group. Die Entscheidung fiel auf Basis einer Ausschreibung mithilfe eines Punktekatalogs. „Zudem sind wir derzeit auch am Aufbau eines gemeinsamen Rechenzentrumsbetreibers, an dem sich auch weitere Stadtwerke beteiligen, die bereits Wilken-Lösungen einsetzen“, erklärt Michael Severt, Prokurist bei der SVS Versorgungsbetriebe GmbH die Gründe für die Auswahl. Unterstützt wird die Zusammenführung der bisherigen Systeme vom Wilken-Partner Intense AG.

Ab 1. März gemeinsame Jahresabrechnung geplant

Die Gründung der LokalWerke Westmünsterland erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2023 in Rahmen einer „Verschmelzung durch Aufnahme“, bei der eines der beteiligten Unternehmen vom anderen übernommen wird. „Um die IT-Zusammenführung angesichts der vielfältigen aktuellen Belastungen durch die Regulierung und die Gesetzgebung ohne zusätzlichen Zeitdruck umsetzen zu können, haben wir uns entschieden, die Jahresabrechnung für 2023 noch einmal getrennt in den Altsystemen von Wilken und SIV durchzuführen.

Am 1. März 2024 soll dann die neue Lösung in Betrieb gehen“, erläutert Bruno Kramer, Leiter Energiewirtschaft und Messwesen bei den Stadtwerken Ahaus die Migrationsstrategie. Insgesamt versorgen die LokalWerke Westmünsterland künftig rund 48.000 Messstellen mit Strom, 23.000 mit Gas sowie knapp 29.000 mit Wasser. Daneben ist das neue Unternehmen bei der Fernwärme- und Glasfaserversorgung aktiv und betreibt die Bäder in Ahaus, Stadtlohn und Vreden. (sg)