Stadtwerke stehen aktuell vor zwei Herausforderungen beim Thema Heizkostenabrechnung: Erstens ist es ein komplett neues Geschäftsfeld, zweitens ist es schwierig, den richtigen Dienstleister aus dem „Anbieterdschungel“ zu wählen.
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Große Nachfrage beim Thema Heizkostenabrechnung

Smartoptimo hat inzwischen schon mit über 30 Stadtwerken Projekte zum Thema Heizkostenabrechnung durchgeführt. Die Nachfrage an Beratungsleistung sowie nach direkten Lösungen steige.

Submetering und das intelligente Messwesen (Metering) wachsen zusammen. Messdienstleister für Heiz- und Betriebskostenabrechnung werden wettbewerbliche Messstellenbetreiber und treten in den Markt der Stadtwerke ein. Dies werde immer mehr Stadtwerken bewusst, so Smartoptimo. Diesen Trend verzeichnet der auf das Messwesen spezialisierte kommunale Dienstleister. Smartoptimo verspürt nach eigenen Angaben einerseits eine erhöhte Nachfrage nach Beratungsleistung, andererseits aber auch direkt nach Lösungen für die Heizkostenabrechnung. So habe man bereits mit mehr als 30 Stadtwerken Projekte zum Thema Heizkostenabrechnung durchgeführt.

Zwei Herausforderungen

„Stadtwerke stehen aktuell oft gleich vor zwei Herausforderungen“, erläutert Produktmanager Maximilian Joßbächer, der sich seit über drei Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt. „Erstens ist es ein komplett neues Geschäftsfeld, dessen Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit bewertet werden müssen. Zweitens gibt es einen ‘Anbieterdschungel’, d.h. viele Anbieter tummeln sich im Markt und ein Stadtwerk muss in der Regel – sehr aufwändig – Partner suchen, wenn es Heizkostenabrechnung anbieten will. Zudem benötigt das Stadtwerk Unterstützung bei der Definition der Prozesse.“

Um Stadtwerke bei  diesen Herausforderungen zu unterstützen, hat der Dienstleister mit seiner Plattform Wohnungswirtschaft ein zweistufiges Konzept erarbeitet:

Zum einen Business Case und Marktanalyse und zum anderen konkrete Umsetzungsberatung von der Dienstleisterauswahl über Prozesse bis zum fertigen Vertragsmuster. Stadtwerke können so ihrer Wohnungswirtschaft eine komplett erarbeitete Lösung für Heiz- und Betriebskosten anbieten. Zudem besteht im Stadtwerk Klarheit über alle Prozesse, es liegen Vertragsmuster sowie Marketingmaterial etc. vor.

 Netz- und Vertriebsforum erstmals digital

Die ersten Stadtwerke starten bereits mit dem Rollout. „Wichtig ist den Stadtwerken in unserem Netzwerk die Zusammenarbeit mit echten Partnern, die ein Stadtwerk ‚an die Hand nehmen‘ und eng beim Markteinstieg begleiten. Die Kooperation hat sich dabei bewährt: Mit ihr ist ein schneller, ressourcenschonender und wirtschaftlicher Einstieg in das komplexe Geschäftsfeld möglich“, ist sich Maximilian Joßbächer sicher. Das Netz- und Vertriebsforum von Smartoptimo findet zudem im Herbst am 26. November erstmals digital statt. (sg)