Zwei Jahre lang haben die fünf ausgewählten südwestfälischen Kommunen Zeit, eine Smart-City-Strategie zu entwickeln. In den maximal fünf darauffolgenden Jahren sollen diese dann umgesetzt werden.
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13 Millionen Euro für Smart-City-Strategien in Südwestfalen

Projektkonsortium "5 für Südwestfalen" mit Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest erhält Förderzusage in Berlin. Dort sollen Smart-City-Strategien entwickelt werden.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat dem Projektkonsortium "5 für Südwestfalen: digital, nachhaltig, authentisch" in Berlin die Förderurkunde für den gemeinsamen Smart-City-Ansatz überreicht. Damit fließen 13 Millionen Euro nach Südwestfalen, um modellhaft in Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest Smart-City-Strategien zu entwickeln. Diese sollen nicht nur die veränderten Bedürfnisse der Bürger auf ihr Arbeits- und Lebensumfeld bezogen berücksichtigen, sondern auch Belange von Wirtschaft und Umwelt.

Zwei Jahre lang haben die Kommunen Zeit, eine Smart-City-Strategie zu entwickeln. In den maximal fünf darauffolgenden Jahren sollen diese dann umgesetzt werden. Schon jetzt sei klar, dass die Bürger stark eingebunden werden sollen.

Unterschiedliche Schwerpunkte der fünf Kommunen

Vorausgegangen war eine erfolgreiche Bewerbung des Projektkonsortiums im Bundeswettbewerb "Smart Cities made in Germany" des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). "Die Auswahl als Modellprojekt Smart Cities ist Auszeichnung und gleichzeitig auch Verpflichtung, stellvertretend für andere deutschen Kommunen integrierte Smart-City-Ansätze zu erproben", so das Bundesinnenministerium.

Die fünf Pionierkommunen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, bearbeiten aber Themen, die alle Städte und Gemeinden in Südwestfalen beschäftigen. Dabei geht es in Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest beispielsweise um Aspekte wie New-Work-Konzepte, die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität, kluge und sichere Datennutzung, smarte Daseinsvorsorge sowie Fragen der Infrastruktur und Stadt- und Dorfentwicklung. Für den Wissenstransfer in die südwestfälischen Kommunen ist die Südwestfalen Agentur zuständig. (sg)