Durch die Digitalisierung lassen sich in der europäischen Strombranche bis 2025 Wertschöpfungspotenziale von bis zu 1,3 Billionen US-Dollar realisieren. Das zeigt eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Solar Power Europe. Bild: Siemens

Modellregionen für intelligente Energie

Das Bundeswirtschaftsministerium hat fünf Modellregionen für das Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie“ (SINTEG) ausgewählt.

Zu den Modellregionen gehören Baden-Württemberg, Bayern und Hessen mit dem Projekt „C/sells“, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit dem Projekt „Designetz“, Niedersachsen mit dem Projekt „enera“, Schleswig-Holstein und Hamburg mit dem Projekt „NEW 4.0“ und die fünf ostdeutschen Bundesländer und Berlin mit dem Projekt „WindNODE“.

„Mit diesen Modellregionen forciert die Bundesregierung die Energiewende an der richtigen Stelle“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energieagentur Dena. „Die ausgewählten Projekte können ein Aufbruchssignal für die nächste Phase der Energiewende sein.

An den Projekt-Konsortien sind deutschlandweit insgesamt über 200 Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Forschung beteiligt. Als Ziel ist unter anderem vorgegeben, einen sicheren und effizienten Netzbetrieb bei hohen Anteilen an erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Außerdem sollen Energieeffizienz und Flexibilität gesteigert und die Zusammenarbeit der Akteure verstärkt werden. Für das Förderprogramm stehen insgesamt bis zu 230 Mio. € über vier Jahre zur Verfügung. (wa)