Die neue Publikation zum Thema Blockchain zeigt Lösungen zur Überwindung technologischer und wirtschaftlicher Hürden des lokalen Stromhandels auf.
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Blockchain-Technologie soll Energiewende vorantreiben

Die Energie-Projekte des BMWi-Technologieprogramms Smart-Service-Welt 2 erforschen, wie EE-Anlagen mithilfe digitaler Technologien wirtschaftlich rentabel und damit unabhängig von staatlichen Förderungen werden.

Weil 2021 die im Rahmen des EEG für 20 Jahre gewährte Einspeisevergütung für die ersten Anlagen ausläuft, droht nun angesichts fehlender wirtschaftlicher Anreize für die Betreiber sogar ein Rückbau bestehender Anlagen. Um dies zu vermeiden, sind neue Ideen für die Vermarktung des erzeugten Stroms gefragt. 

Die vier Projekte BlogPV, SMECS, ETIBLOGG und Pebbles erforschen daher die Entwicklung eines lokalen Blockchain-basierten Stromhandels und einer dezentralen, gemeinschaftlichen und fairen Stromspeicherbewirtschaftung. Sie werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Technologieprogramms Smart-Service-Welt 2 gefördert.

Publikation zur E-World erschienen

Dabei versuchen die Forscherverbünde mithilfe digitaler Technologien und neuer Geschäftsmodelle, neue und lukrative Vermarktungsmöglichkeiten für Kleinstmengen von Strom zu finden und durch eine effiziente Zuordnung von lokalen Produzenten und Verbrauchern, die Energienetze möglichst wenig zu belasten.

Zur E-World erscheint nun die Smart-Service-Welt-Publikation „Energierevolution getrieben durch Blockchain“, die Lösungen für die technologischen und wirtschaftlichen Hürden des lokalen Stromhandels aufzeigen soll. Heruntergeladen werden kann sie unter www.smartservicewelt.de. (sg)