Mit der Verfügbarkeit von drei intelligenten Messsystemen steht der Rollout vor der Tür.
Bild: © EMH Metering

"co.met" rezertifiziert sich als Gateway-Administrator

Der Saarbrücker Dienstleister "co.met" ist nach eigenen Angaben als einer der ersten zertifizierten Gateway-Administratoren Ende Dezember 2019 rezertifiziert worden. Neu hinzu kam der Geltungsbereich aktiver externer Marktteilnehmer.

Im Stadtwerke-Saarbrücken-Konzern ist "co.met" für 240.000 Messstellen im Netzgebiet der saarländischen Landeshauptstadt als grundzuständiger Messstellenbetreiber und Messdienstleister tätig. Hinzu kommen bundesweit 500 Energieversorger, Stadt- und Gemeindewerke, Rechenzentren sowie Industrieunternehmen, die auf Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zugreifen.

Mit der Rezertifizierung als Smart-Meter-Gateway-Administrator ist "co.met" erneut formal befähigt, sämtliche Services und IT-Systeme für den Rollout intelligenter Messsysteme sowie die Smart Meter Gateway Administration für Kunden und Partner bereitzustellen.

Zum Geltungsbereich ihrer bereits bestehenden ISO/IEC 27001:2013-Zertifizierung ist das Tätigkeitsspektrum des aktiven EMT hinzugekommen. Als aktiver EMT ist "co.met" nicht nur befugt, Daten zu empfangen, sondern über den CLS-Kanal des Smart Meter Gateways nachgelagerte Mess- und Aktortechnik auch anderer Versorgungsarten oder Provenienz aktiv anzusprechen und damit perspektivisch auch zu steuern.

Ready4rollout

Ende 2019 sind außerdem die ersten Produktivtests mit zertifizierten Gateways auf der iMS-Plattform Smart Energy Network angelaufen – damit sei man "ready4rollout". „Wir sind davon überzeugt, dass der Rollout nur durch eine marktgetriebene Generierung von intelligenten Datendiensten rund um Messsysteme wirtschaftlich erfolgreich gestaltet werden kann“, betont Peter Backes, Sprecher der Geschäftsführer.
 
Um das Portfolio abzurunden, bietet co.met als Sub-CA-Betreiber bereits seit einiger Zeit ein umfangreiches Template zur Erstellung eines notwendigen Sicherheitskonzeptes für passive EMT an. Diese erarbeitete Vorlage lässt sich personalisieren und auf die individuellen Prozesse des Stadtwerks als grundzuständiger Messstellenbetreiber anpassen, was den Erstellungsaufwand des Konzeptes erheblich reduziere, so die Saarbrücker. (sg)