Thüga präsentiert Katalog für Smart Meter

Die Thüga-Gruppe hat einen Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dem bis zu 65% überflüssige Energiekosten eingespart werden können.

In dem Fünf-Punkte-Katalog, den das Unternehmen gegenwärtig mit Politik und Verbänden diskutiert, ist vorgesehen, dass in den nächsten Jahren mind. 10% aller Stromkunden bundesweit einen elektronischen, fernablesbaren Zähler erhalten. Allerdings brauche man für die Umsetzung klare, effiziente und praxisnahe Vorgaben, fordert Michael Riechel, Vorstandsmitglied der Thüga AG.

Hier setzt der Fünf-Punkte-Katalog der Thüga an und fordert, den Kunde selbst entscheiden zu lassen, ob er moderne Zähler bei sich integrieren will oder nicht. Des Weiteren gilt zu klären, wer die Kosten trägt. Die Thüga schlägt hier vor, dass derjenige bezahlen soll, der den fernauslesbaren Zähler bestellt oder bzw. einen Nutzen daraus zieht. Drittens sollen zur Verteilung der Messdaten die gleichen Prozesse verwendet werden, die in den letzten sechs Jahren für den liberalisierten Strommarkt entwickelt wurden. Viertens sollen die Netzbetreiber die Möglichkeit erhalten, innerhalb einer Umrüstzeit von acht Jahren den Austausch alter gegen moderne Zähler eigenverantwortlich zu organisieren. Zuletzt fordert die Thüga, die Umrüstung erst dann zu forcieren, wenn auf dem Markt unterschiedliche Anbieter mit erprobten und funktionsfähigen Zählern miteinander im Wettbewerb stehen. (sg)