Cottbus plant etwa eine Parkplatz-App sowie den ressourcenschonenden Ausbau des Nahverkehrs
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Cottbus erhält Fördermittelbescheid für "Smart City"

Die zweitgrößte Stadt Brandenburgs hat bereits eine Strategie "Digitale Stadt".

Cottbus ist auf dem Weg zu einer "Smart City". Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) erhielt am Dienstag einen entsprechenden Fördermittelbescheid von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Wie hoch die Fördersumme genau ist, war zunächst nicht bekannt. Beantragt waren rund 15 Mio. Euro.

"Es war besonders schön zu hören, dass die Cottbuser Bewerbung eine der fünf besten aller Bewerberkommunen war", sagte Kelch laut Mitteilung. Die Stadt will nach eigenen Angaben eng mit den ebenfalls ausgewählten Städten Gera und Kaiserslautern kooperieren.

Bund fördert insgesamt 50 Modellprojekte

Cottbus hat nach Angaben der Stadt bereits eine Strategie "Digitale Stadt" und führte in seiner Bewerbung für die "Smart Cities" Projekte aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Bildung, Energie, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verwaltung auf. Konkret sei etwa eine Parkplatz-App geplant sowie der ressourcenschonende Ausbau des Nahverkehrs, sagte ein Sprecher der Stadt. Auch ein datensicheres Bürgerkonto, um neue Ausweise oder andere Dienstleistungen zu beantragen, sei vorstellbar.

Der Bund will laut Ministerium über zehn Jahre in vier Staffeln insgesamt rund 50 Modellprojekte mit etwa 750 Mio. Euro fördern. Städte und Gemeinden sollen dabei unterstützt werden, ihre Digitalisierung nicht einfach geschehen zu lassen, sondern gezielt zu planen. (dpa/hil)