Auch kleine Städte können smart: Im digitalen Stadtranking wird dies deutlich.
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Die smartesten Städte Deutschlands

55 Prozent der Kommunen in Deutschland haben mit der Digitalisierung noch nicht einmal begonnen. Das ist das Ergebnis eines Städterankings der Unternehmensberatung Haselhorst Associates. Wer es ganz nach oben geschafft hat:

Hamburg belegt den Spitzenplatz bei der Digitalisierung im Städteranking Deutschland der Unternehmensberatung Haselhorst Associates. Insgesamt hat das Unternehmen aus Bayern den rund 400 größten Städten und Kommunen hierzulande auf den Zahn gefühlt. Bewertet wurde der aktuelle Stand der digitalen Infrastruktur, Lösungen für intelligente Strom-, Gas- und Wassernetze, Smart Mobility, Smart Governement oder Smart Health.

An zweiter Stelle folgt Köln und an dritter München. Auch Bonn, Darmstadt, Berlin, Wolfsburg, Düsseldorf, Dortmund und Dresden haben sich einen Platz unter den Top-Ten gesichert. Doch deutlich wird auch: 55 Prozent der Kommunen haben der Studie zufolge noch nicht einmal mit der Digitalisierung begonnen. Und auch bei dem ersten Platz, Hamburg, ist Luft nach oben: Die Hanseaten schafften 38 Prozent bei der Digitalisierung, während Dresden als Schlusslicht der Top Ten auf 24 Prozent kommt.

Freude gab es in Wuppertal über die Position 12. Im Bereich intelligente Energieversorgung kommt die Stadt sogar auf Platz neun. Die Stadtverwaltung hat dort mit "Digital 2023" eine umfassende Digitalisierungsstrategie mit Investitionen von 10 Mio. Euro beschlossen. Zudem bieten die Stadtwerke zahlreiche digitale Angebote wie den regionalen Strommarkt Tal.Markt, Online-Portale für Haushalts-Dienstleistungen, Heizung, Energiesparprodukte, Apps für Fahrpläne oder Freizeittipps. (sg) (Grafik: © Haselhorst Associates)