"…und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen." Aufmerksame Zuschauer und ein Monteur bei der Installation des ersten zertifizierten Smart Meter Gateways. Bild: © Brunata-Metrona-Gruppe

Erster Submetering-Dienstleister installiert Smart-Meter-Gateway

Brunata-Metrona hat nach eigenen Angaben als erster Submetering-Dienstleister ein zertifiziertes Smart Meter Gateway eingebaut. Damit kombiniere man die Messinfrastrukturen für Strom, Wärme und Wasser im Gebäude.

Neben dem Kerngeschäft, der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heizungs- und Wasserkosten und dem Energiedatenmanagement, ist Brunata-Metrona seit Jahren wettbewerblicher Messstellenbetreiber für Strom und Gas.

Mit dem Smart Meter Gateway (SMGW) als Kommunikationseinheit im intelligenten Messsystem sind die technischen Voraussetzungen geschaffen, die Daten aller Verbrauchssparten zusammenzuführen, unterstreicht das Unternehmen.

Erst Strom, dann Gas und Wärme

Im ersten Schritt werden intelligente Stromzähler angeschlossen. Die Verbrauchswerte weiterer Sparten – wie Gas oder Heizwärme – sollen folgen und über das SMGW übertragen werden.

"Das Gateway ist damit das Herzstück einer zukunftssicheren Messdateninfrastruktur, mit der die Immobilie für neue gesetzliche Anforderungen und technologische Weiterentwicklungen gerüstet ist", so Brunata-Metrona.

Keine Ablesung mehr vor Ort nötig

Da die Zähler fernauslesbar sind, sei eine Ablesung vor Ort in der Wohnung nicht mehr erforderlich, so der Submetering-Dienstleister. Die Privatsphäre der Wohnungsnutzer werde somit optimal geschützt.

Die im Dezember 2018 in Kraft getretene Novelle der europäischen Energie­effizienzrichtlinie (EED) schreibt von 2020 an die Installation fernablesbarer Zähler für die verbrauchsabhängige Abrechnung vor.  (sg)