Laut Hausheld entspricht das Hochfrequenz-Modul der deutschen Smart-Metering-Richtlinie und bietet eine sichere, zuverlässige und schnelle Kommunikation zwischen Zählern und Gateways.
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Hausheld entwickelt eigenen Stromzähler

Im Rahmen einer Technologiepartnerschaft haben Hausheld und das amerikanische Technologie-Unternehmen Itron einen Stromzähler entwickelt. Er soll Versorgungsunternehmen bei der Digitalisierung der Energiewende unterstützen.

Die Hausheld AG aus Mönchengladbach und Itron haben eine Partnerschaft zur Entwicklung eines intelligenten Stromzählers mit integriertem, drahtlosen Hochfrequenz-Modul geschlossen. Das Messgerät soll den Stromzähler 3HZ MS2020 von Itron mit dem Kommunikationsmodul von Hausheld kombinieren und ist von sofort an erhältlich.

Der Zähler ist speziell für Versorgungsunternehmen in Deutschland gedacht und erfüllt dem Mönchengladbacher Metering-Unternehmen zufolge alle gesetzlichen Anforderungen an Kommunikationssysteme. Das Hochfrequenz-Modul entspreche dabei der deutschen Smart-Metering-Richtlinie und biete eine sichere, zuverlässige und schnelle Kommunikation zwischen Zählern und Gateways.

Mehr Auswahlmöglichkeiten für Versorger

Das Modul soll helfen, die Zählerablesung zu rationalisieren und Versorgungsunternehmen in Deutschland mehr Auswahlmöglichkeiten zu geben, erklärte dazu Hausheld. Der Rahmenvertrag geht über 250.000 Zähler.

Das Kommunikationsmodul ermögliche zudem eine sichere Kommunikation zwischen Zählern und Gateways, auch wenn mehr als ein Smart Meter an das Gateway angeschlossen sei, heißt es weiter.

Zuletzt hatte die Hausheld AG bemängelt, dass Stadtwerke in Deutschland vermehrt auf Zählertechnik aus China setzen (die ZfK berichtete: Hausheld warnt vor Scheinzählern). (sg)