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Immobiliengesellschaft rollt Smart-Home-System in 3000 Haushalten aus

In Berlin dürfen bald 3000 Haushalte der Deutsche Wohnen fernauslesbare Heizungen per App steuern. Es sollen weitere Funktionen folgen.

Von Herbst an sollen Berliner Mieter der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen ihre Heizung mit einem Tablet zu Hause oder von unterwegs zentral steuern können. Bei ihnen zieht das Smart-Home-System "MiA – Meine intelligente Assistenz" ein. Das großflächig angelegten Pilotprojekt mit rund 3000 Haushalten findet im Krankenhausviertel Pankow und den beiden UNESCO-Welterbe-Siedlungen Wohnstadt Carl Legien statt. Neben der Temperaturregelung, die sich auch nach Uhrzeit festlegen lässt, sollen weitere smarte Service-Funktionen folgen, wie Lichtsteuerung oder marktübliche Sprachsteuerungsgeräte.

"Technische Wohnlösungen wie diese sind es, die zum einen unsere Servicequalität für unsere Kunden steigern und zum anderen unsere Position als innovatives Unternehmen auf diesem Gebiet weiter stärken", erklärte dazu Holger Rentel, Director der Deutsche Wohnen. Der börsennotierte Immobilienkonzern besitzt derzeit etwa 161 000 Wohn- und 2500 Gewerbeeinheiten in Europa.

Mit Mia handelt es sich zudem nicht um die erste Smart-Home-Anwendung, die die Deutsche Wohnen nutzt. So habe man in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit dem schlüssellosen Zugangssystem Kiwi gemacht. Seit 2017 werden Schritt für Schritt alle Hauseingangstüren der 17 000 Bestandsgebäude mit diesem ausgestattet. Ziel beider Anwendungen sei es, die Effizienz im Bestandsmanagement zu erhöhen und den Mieterkomfort zu verbessern. (sg)