Intelligenten Zählern gehört die Zukunft. Bild: RWE Deutschland

Smart-Meter-Pilot: Mülheim spart

Mit dem Einsatz von Smart Metern lässt sich durchschnittlich 2,8 % Strom einsparen, so das Ergebnis einer wissenschaftlichen Auswertung.

Die beiden Fraunhofer-Institute ISI und ISE sowie das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategie haben das lt. RWE bundesweit größte Smart Meter Projekt in Mülheim an der Ruhr wissenschaftlich untersucht. Insgesamt belief sich die durchschnittliche Einsparung der Testgruppe in Mülheim mit 211 Teilnehmern auf 4,4 % im Vergleich zu 1,6 % bei 207 Haushalten, die vornehmlich aus Essen stammten.

Wichtig sei vor allem, so das Ergebnis, eine Visualisierungs-Software zu verwenden. Kam diese zum Einsatz, seien die Einsparungen höher ausgefallen als ohne. Wichtig sei es auch, die Verbraucher zum Energiesparen zu ermutigen, so Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender von RWE Deutschland.

Bei dem Projekt "Mülheim zählt" erhielt die Stadt im Zeitraum 2008–2012 mehr als 100 000 intelligente Zähler. Daneben kam eine Kommunikationseinheit zum Einsatz, die die Fernauslesbarkeit der Verbrauchsdaten testen sollte. Die etwa 30 Mio. € Kosten für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt übernahm RWE Deutschland. (sg)