Stromnetz Hamburg hat GWA-Zertifikat

Als grundzuständiger Messstellenbetreiber übernehmen die Hamburger auch die Gateway-Administration. Auch das ISMS für den IT-Sicherheitskatalog steht schon.

Stromnetz Hamburg hat ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) implementiert, das die Anforderungen der ISO 27001, des IT-Sicherheitskatalogs der Bundesnetzagentur sowie der technischen Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zur Smart-Meter-Gateway-Administration erfüllt, vermeldet das Unternehmen.

Der IT-Sicherheitskatalog legt fest, dass alle Stromnetzbetreiber ISMS nach ISO 27001 und ISO/IEC TR 27019 einführen müssen. Stromnetz Hamburg muss als Betreiber einer kritischen Infrastruktur sein Netz permanent verfügbar halten und alle Systeme sowie Daten, die zu dessen Steuerung nötig sind, ausreichend gegen Manipulation oder Zugriffe von außen absichern.

Hamburg Netz will GWA-Rolle selbst übernehmen

Hinzu kommt, dass Stromnetz Hamburg als grundzuständiger Messstellenbetreiber Messdaten unter Berücksichtigung von Datenschutz und Informationssicherheitsaspekten verarbeiten muss, um die Funktion als Smart-Meter-Gateway-Administrator wahrzunehmen.

Die Hamburger haben sich daher recht früh mit dem Thema ISMS beschäftigt und als einer der ersten Netzbetreiber eine externe Auditierung über die Firma Datenschutz Cert für ein ISMS in den Geltungsbereichen Netzbetrieb und GWA durchlaufen. Lange vor Ablauf der Umsetzungsfrist Anfang 2018, wie das Unternehmen hervorhebt.

Vollumfängliche Zertifizierung


Mit der frühen und vollumfänglichen Zertifizierung des schon länger eingeführten ISMS sei nun bestätigt worden, dass die Systeme und Prozesse der Hamburger gut aufgestellt und abgesichert sind, so der Netzbetreiber. "Für die ab 2017 beginnende Integration von intelligenten Messsystemen sind wir sehr gut vorbreitet", sagt Thomas Volk, technischer Geschäftsführer von Stromnetz Hamburg. (sg)