Thüga-Tochter hat Zertifikat als ISMS-Dienstleister

Die Thüga Smartservice GmbH darf für Messstellenbetreiber ein Informationsmanagementsystem betreiben. Sie erhielt gestern das BSI-Zertifikat.

Nach eigenen Angaben ist die Thüga Smartservices der erste Dienstleister, der auf Basis des "IT-Grundschutzes" des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Informationsmanagementsystem in der Smart-Meter-Gateway-Administration BSI-zertifiziert betreiben darf. Die Thüga-Tochter bekam gestern vom BSI das ISO-27001-Zertifikat. Es bestätigt, dass der Betrieb der GWA-Leitstelle von Thüga Smartservices methodisch dem IT-Grundschutz entspricht. Und zwar der Technischen Richtlinie TR-03109-6 des BSI.

Damit dürfen Messstellenbetreiber in und außerhalb der Thüga-Gruppe, die Smart-Meter-Gateway-Administrator werden wollen, ihr verpflichtendes ISMS an die Thüga Smartservices auslagern. Sie können sich auch an andere Dienstleister wenden. Was die abgeschlossenen Zertifizierungen betrifft, haben diese aber eigene ISMS entwickelt. Die Thüga hatte sich vor über zwei Jahren strategisch entschieden, den IT-Grundschutz des BSI anzuwenden. Dies soll den Aufwand von Erst- und Folgezertifizierungen sparen. (geo)