Trianel startet ein Innovationslabor für Stadtwerke. Bild: Trianel

Trianel-Plattform bei 15 Stadtwerken im Einsatz

Seit 18 Monaten bietet die Stadtwerke-Kooperation Trianel eine Smart-Metering-Plattform. Inzwischen sind 2500 Messsysteme installiert.

Die Smart-Meter-Plattform von Trianel nutzen inzwischen 15 Stadtwerke. Der ganzheitliche Ansatz bediene verschiedene Bedürfnisse in den Segmenten Vertrieb, Verteilnetz, Handel, Beschaffung sowie Steuerung. Die Anwendungen reichen vom Einspeisemanagement über Datenbank-Analysen bis hin zum Monitoring von Contracting-Modellen und neuen Kundentarifen. "Der Mehrwert liegt in den Daten", so Tim Karnhof, Leiter Smart Metering. Mit den Partnern habe man gemeinsam neue Funktionen entwickelt.

Seit den vergangenen 18 Monaten seien 2500 Messsysteme – Smart Meter in Kombination mit einem Smart Meter Gateway – im Einsatz. Die Plattform administriert alle Zählpunkte, liest sie aus und überträgt die Daten im Standardformat in die nachgelagerten Systeme, wo sie visualisiert und energiewirtschaftlich aufgearbeitet werden. Bis Ende diesen Jahres sollen weitere 500 Messsysteme hinzukommen.

"Besonders im Bereich der Steuerung von Erneuerbare-Energien-Anlagen zeigt sich ein großer Bedarf bei Stadtwerken und EE-Anlagenbetreibern", so Karnhof. 250 EE-Anlagen sind mit intelligenten Messsystemen ausgestattet. Davon nehmen 25 Anlagen über die Smart-Metering-Technologie auch an der Direktvermarktung teil. Die Online-Messung sei lt. Karnhof von Vorteil, da so auf genauere Daten zugegriffen und bessere Prognosen erstellt werden könnten.

Derzeit nutzen die Smart-Metering-Lösung folgende Stadtwerke: Aalen, Balingen, BeSte (Zusammenschluss der Stadtwerke Beverungen und Steinheim sowie seit dem 1. Jan. auch Bad Driburg und Borgenteich), Heidelberg, Herten, Rüsselsheim, Sindelfingen, Speyer, Rastatt (Star Energiewerke), Steinhagen, Troisdorf, Warburg, Osterholzen und den GSW Kamen Bönen Bergkamen. (sg)