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Voltaris bietet Schulungsangebot für sichere Lieferkette

Die sichere Logistikkette der Gateways ist jedoch eine weitere Hürde auf dem Weg ins intelligente Messwesen. Deren Umsetzung bringt Kosten mit sich, die bislang in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Stadtwerke nicht vorgesehen waren

Um den Logistikprozess der Smart Meter Gateways so sicher wie möglich zu machen und um Manipulationen an den Geräten zu verhindern, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hohe Anforderungen an den Umgang mit den Gateways definiert.

Die Vorgaben gelten von der Produktion bis hin zur Montage beim Endkunden. Hersteller und Messstellenbetreiber sind demnach verpflichtet, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, um die Integrität der Gateways auf dem gesamten Lieferweg zu sichern. So dürfen nur berechtigte und geschulte Personen die Montage und Annahme von Gateways übernehmen. Für die Anforderungen an diese sogenannte „sichere Logistikkette“ hat der Messstellendienstleister aus Maxdorf nun ein spezielles Schulungsangebot entwickelt.

Derzeit herstellerunabhängige Logistikkette in Arbeit

"Wir schulen die Logistikmitarbeiter und Monteure unserer Kunden innerhalb der Anwendergemeinschaft, so dass sie das Wissen in ihren Unternehmen weitergeben können. Das spart Zeit und Kosten“, sagt Voltaris-Geschäftsführer Karsten Vortanz.

Der Messstellendienstleister folgt dabei zunächst dem vom Hersteller PPC vorgestellten Konzept zur sicheren Logistikkette.  Laut Geschäftsführer Volker Schirra wurden die Voltaris-Mitarbeiter dort intensiv geschult. Zudem engangiere man sich in einem FNN-Expertenteam, in dem Hersteller und Anwender gemeinsam an der Standardisierung einer herstellerunabhängigen sicheren Logistikkette arbeiten.