Handschlag auf dem FNN-Kongress ZMP in Leipzig: Ingo Schöbe, Bereichsleiter Smart Utility Solutions der Gisa (rechts), und Manfred Schmidt, Leiter Vertrieb IoT von Zenner International, besiegeln die Partnerschaft. Melanie Richter, Projektmanagerin IoT Utilities & Public bei Zenner, und Michael Hernsdorf, Senior Account Manager EVU bei Gisa, freuen sich ebenfalls. Bild: © Gerhard Großjohann

Zenner und Gisa kooperieren bei IoT-Projekten

Zenner International und Gisa, haben am Rande der ZMP in Leipzig eine Kooperation für Internet of Things-Projekte vereinbart. Beide wollen Kunden aus der Energiewirtschaft, aber auch Kommunen oder Dienstleistern der Wohnungswirtschaft beim Einstieg in die Digitalisierung unterstützen.

Bei der IoT-Kooperation der zwei Dienstleister, will Gisa mit Fokus auf die ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin weitere Dienstleistungen und Produkte entwickeln. Dabei werden Zenner International und Gisa gemeinsam IoT-Projekte in den Bereichen Smart City, Smart Metering und Smart Energy anbieten. So wollen die Partner Stadtwerken und Kommunen unter anderem passende Lösungen für neue Geschäftsmodelle wie etwa Submetering auf Basis von IoT erschließen.

"Die IoT-Technik ist marktreif und verfügbar. Für Stadtwerke und Kommunen gibt es keinen Grund mehr, abzuwarten", sagte dazu Zenner-Geschäftsführer Sascha Schlosser. Sein Unternehmen spezialisierte sich in den vergangenen Jahren auf die Entwicklungen von Infrastrukturen für IoT-Applikationen und setzte bereits bundesweit zahlreiche IoT-Projekte um. Dazu gehört auch der Aufbau eines bundesweiten LoRaWAN-Netzes.

Gisa hat bereits eigene Piloten für LoRaWAN-Netze gestartet

Gisa baut indes derzeit für eigene Pilotprojekte ein LoRaWAN-Netz auf und nutzt unter anderem Zenner-Komponenten. Dabei werden zuerst Bürogebäude und Parkflächen sowie Technikräume mit Sensorik ausgestattet. So können Daten über Zustandsdaten von Gebäuden und angrenzenden Flächen gesammelt sowie der Belegungszustand von Parkplätzen erfasst und Lösungen für Liegenschaftsmanagement oder die Überwachung von Anlagen mittels Plattformen getestet werden.

Gemeinsam mit dem "Cluster IT Mitteldeutschland", in dem Gisa Mitglied ist, wolle man ebenfalls nach Anwendungsfällen und Lösungen auf Basis von LoRaWAN suchen, um möglichst breite Anwendungsfälle zu finden, hieß es auf der Pressekonferenz. (sg)