Schöner und sicherer: der Bremer Hauptbahnhof in neuem Licht
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In Bremen soll es heller und sicherer werden

Die SWB Beleuchtung möchte mehr Sicherheit in der Hansestadt Bremen schaffen – verbunden mit neuester Smart-City-Technologie. Und an die Ästhetik wurde auch gedacht.

Neue Beleuchtung der erste Abschnitt. Die Wesernetz-Tochter SWB Beleuchtung wird innerhalb des nächsten Jahres die Bremer Straßenbeleuchtung auf modernste LED-Lampen umzustellen beginnen. Zum Jahresende 2019 sollen 8.000 Leuchten montiert sein. Es handelt sich dabei um ein komplett neues Lichtkonzept in der Hansestadt, und SWB Beleuchtung hat neben der Stadt Bremen den Lichtkünstler Michael Batz und weitere Partnerunternehmen als Projektpartner gewinnen können

Die Umgebung des Hauptbahnhofs wird das Pilotprojekt. Danach folgen das Projekt „Licht im Gustav-Deetjen-Tunnel“ und das „Beleuchtungs- und Gestaltungsprojekt Diskomeile". Hierfür investiert SWB Beleuchtung allein in 2019 rund eine Viertelmillion Euro. Bremen werde dabei nicht nur „ein Stück sicherer und schöner, sondern auch umweltfreundlicher“ – und die neue Technik senke zudem den Stromverbrauch deutlich, wie die Stadtwerke-Tochter betont.

Ein dreifacher Gewinn für die Stadt

Das neue Licht spart nicht nur Kosten für Energie, sondern es soll auch für mehr Sicherheit sorgen. Unterführungen, Plätze, Parkhäuser und Fußgängerpassagen sollen in deutlich helleres Licht getaucht sein. Damit die neuen Leuchten darüber hinaus auch hohen ästhetischen Ansprüchen genügen, hat die SWB mit Michael Batz einen Partner von internationalem Ruf für das neue Beleuchtungskonzept gewinnen können.

SWB-Vorstand Timo Poppe will mit der Verpflichtung von Batz deutlich machen, welche Rolle Licht in einer modernen Stadt spielen kann: „Wir wollen für die Menschen in Bremen nicht nur Angsträume aufhellen und beseitigen, sondern auch das Stadtbild deutlich aufwerten.“ Der gebürtige Hannoveraner Batz tauchte bereits zur Fußball-WM 2006 den Berliner Reichstag sowie das dortige Schloss Bellevue in prächtiges Licht. Später folgten die Hamburger Elbphilharmonie, das Kölner Rheinufer und verschiedene Projekte in Hamburg. (sig)