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Lichtblick für den Klimaschutz

Die Hertener Stadtwerke stellen die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um.

Was 2017 als Pilotprojekt in zwei Stadtteilen begann, wird nun Schritt für Schritt im gesamten Stadtgebiet von Herten umgesetzt. Die Stadtwerke stellen die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um. Derzeit werden 400 Laternen umgerüstet. Dabei setzen die Hertener Stadtwerke auf maßgeschneiderte LED-Umrüstsätze, die den Umbau mit wenigen Handgriffen ermöglichen.

"Durch die Umrüstung der Laternen können wir die Energiekosten pro Leuchtstelle um bis zu 65 Prozent senken und allein an den 400 Laternen jährlich 70 t Kohlendioxid einsparen", so Frank Girke, Fachgebietsleiter für die Stromversorgung. Zudem könne die Lebensdauer der Leuchtmittel deutlich erhöht werden. Die Leuchtmittel in konventionellen Laternenköpfen müssen alle vier Jahre gewechselt werden, also nach rund 16.000 Stunden Leuchtdauer. Die neuen LED-Lampen sollen bis zu 100.000 Stunden leuchten. Weiterer positiver Nebeneffekt: Die LED-Technik bringt das Licht gezielter auf die Straßen, so dass ungewünschtes Streulicht vermieden wird.

Straßenbeleuchtung 2009 von der Stadt übernommen

Die Hertener Stadtwerke haben die Straßenbeleuchtung 2009 von der Stadt Herten übernommen. Noch im gleichen Jahr wurden 4500 Quecksilberdampflampen durch Natriumdampflampen ersetzt, die nur halb so viel Strom verbrauchen. Die Hertener Stadtwerke sind für insgesamt rund 7200 Straßenlaternen im Stadtgebiet zuständig. (wa)