Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag (vorne links), Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner (vorne rechts), enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke (hinten links) und Detlef Stein, technischer Geschäftsführer.
© enwag

Stadion mit Strahlkraft

Stadt Wetzlar und enwag vereinbaren Kooperation zum Wetzlarer Stadion ‒ Energiedienstleister erneuert Beleuchtung und wird Namensgeber.

Das Stadion Wetzlar (Hessen) erhält modernste Leuchttechnik und einen neuen Namen: Dazu haben die Stadt und die Enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) jüngst eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die in den kommenden Monaten umgesetzt wird. Sie umfasst einerseits das sogenannte Beleuchtungscontracting, andererseits wird die enwag Namensgeber der Sportstätte.

Im Rahmen des Contractings übernimmt das kommunale Energieunternehmen die Investition in die neue Anlage. Auch um den Betrieb, die Wartung sowie Reparaturen kümmert sich die enwag künftig. Durch die Modernisierung steigt die Energieeffizienz: 50 Leuchten werden durch sparsame LED, kurz für licht-emittierende Dioden, ersetzt. Dadurch sinkt der Stromverbrauch.

Training und Wettkampf in Szene gesetzt

Die enwag stattet die Flutlichtanlage mit insgesamt 40 neuen Systemstrahlern aus, an der Tribüne werden weitere zehn installiert, um die 100-Meter-Sprint-Distanz optimal auszuleuchten. LED können sofort in voller Lichtstärke leuchten, eine energieintensive Aufwärmphase wie bei herkömmlichen Leuchten entfällt.

Weiterer Vorteil: Es fällt weniger Streulicht an als bisher. Die enwag wird außerdem eine intelligente Steuerung installieren. Sie ermöglicht, dass nur dort Licht eingeschaltet wird, wo es auch wirklich gebraucht wird, etwa beim Tor-warttraining. Ebenfalls können alle Lichtszenen entsprechend gedimmt werden. (bh)