Bild: Callux / Eon

256 Jahre Testbetrieb

Das Callux-Projekt, der bundesweit größte Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten, zieht Zwischenbilanz.

350 Installationen mit 2,3 Mio. Betriebsstunden ergeben in Summe eine Betriebszeit von 256 Jahren, in denen 1,3 Mio. kWh Strom produziert wurden. Damit ist das Volumen des Callux-Praxistests für Brennstoffzellen-Heizgeräte grob umrissen. Nach eigenen Angaben konnten bereits entscheidende Erfolge erzielt werden.

Zu diesen zählt beispielsweise der Umstand, dass sich die Zahl der Serviceeinsätze aufgrund einer wesentlich verbesserten Stack-Lebenserwartung im Projektverlauf halbiert hat. Zudem konnte der elektrische Wirkungsgrad auf bis zu 34 und der Gesamtwirkungsgrad auf bis zu 96 % erhöht werden. Pro Anlage wurde außerdem eine Reduktion der CO2-Emissionen um ein Drittel erreicht. Auch die Geräteabmessungen und das Gewicht haben sich etwa halbiert. Der finanzielle Aufwand zur Herstellung von Brennstoffzellen-Heizgeräten konnte dabei um 60 %, die Servicekosten sogar um 90 % vermindert werden.

Der Praxistest läuft noch bis Mitte 2016. Bis dahin sollen noch mehr als 500 weitere Geräte der Hersteller Baxi Innotech, Hexis und Vaillant erprobt werden. An dem Projekt sind die Energieversorger EnBW, Eon, EWE, MVV Energie und VNG beteiligt. (msz)