SWM Geschäftsführerin Vertrieb Erna-Maria Trixl (vorne links) und Johannes Mathes (vorne rechts), stv. Geschäftsführer der Caritas-Zentren München Stadt/Land, bedanken sich bei den Energieberatern SWM

Dank an ehrenamtliche Energieberater

Seit fünf Jahren gibt es in München Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen.

Vor fünf Jahren haben die Stadtwerke München gemeinsam mit den Münchner Wohlfahrtsverbänden das Projekt „Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen“ ins Leben gerufen. Ziel ist, Menschen mit niedrigem Einkommen dabei zu unterstützen, Energie einzusparen und somit Haushaltskosten zu senken. In einer Feierstunde wurde das außerordentliche Engagement der ehrenamtlichen Energieberater gewürdigt. Ohne deren kompetenten und einfühlsamen Einsatz wäre der Erfolg des Projekts überhaupt nicht möglich gewesen. Mehr als 160 ehrenamtliche Energieberater haben mit großem persönlichem Engagement in den vergangenen Jahren weit über 11 000 Münchner Haushalte besucht und beraten. Der Stromverbrauch in diesen Haushalten konnte deutlich gesenkt werden: Weit über 1 Mio. kWh wurden eingespart. Darüber hinaus gab es viele gut besuchte Informationsveranstaltungen in Stadtteilzentren und Alten- und Sozialeinrichtungen sowie Zielgruppentermine.

Häufig seien hier neben veralteten, stromintensiven Geräten Informationsdefizite der Grund, dass zu viel Energie verbraucht wird. Gerade in diesen Haushalten sei das Einsparpotenzial deshalb meist besonders groß. Die Energieberater haben das SWM Energie-Sparpaket als Starthilfe mit im Gepäck. Darin enthalten sind zwei Energiesparlampen, eine schaltbare Steckerleiste, ein Kühlschrankthermometer und eine Informationsbroschüre. Die Starthilfe soll ergänzend zum Gespräch den Grundstock für einen bewussteren Umgang mit Energie bilden.

Darüber hinaus könne dem Haushalt bei nachgewiesenem Bedarf kostenlos ein energiesparendes Elektrogerät wie einen Kühlschrank, eine Kühl-Gefrier-Kombination oder eine Waschmaschine im Austausch gegen ein stromfressendes Altgerät zur Verfügung gestellt werden – rund 2200 Neugeräte waren es bisher. (wa)