Beim Batterieeinsatz werden die Lastspitzen gekappt. Bild: © Vattenfall

Spitzenlast-Management als Komplettlösung

Vattenfall hat ein Contracting-Modell mit Großbatterien für Industriekunden entwickelt. Zum einen dient das System der Flexibilisierung, zum anderen können die Betriebe durch die Spitzenkappung Geld sparen.

Vattenfall hat den ersten Kunden des neuen Batterie-Contractings für Industriekunden präsentiert: Es ist der Intralogistikanbieter Jungheinrich AG mit Sitz in Hamburg. Die Batterie wird im April am Standort Kaltenkirchen, dem zentralen Ersatzteillager der Jungheinrich AG, aufgestellt, erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

In diesem Modell übernimmt Vattenfall die Investition in den Batteriespeicher, installiert den Speicher beim Kunden und kümmert sich um den Betrieb der Anlage. Lithium-Ionen-Batterien sind im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien ein geeignetes Instrument, die benötigte Flexibilität in den Stromnetzen zu gewährleisten, erklärt das Unternehmen. Unternehmen können dabei auch betriebswirtschaftlich profitieren. Sie können dadurch ihre Jahresspitzenlast reduzieren und so Stromkosten senken.

Beitrag zur Flexibilisierung der Stromnetze

Felix Halfmann, Leiter Batteriepartnerschaft von Vattenfall: „Mit diesem Batterie-Contracting bieten wir unseren Kunden ein risikofreies Spitzenlastmanagement als Komplettlösung an. Zudem leisten wir mit der Batteriepartnerschaft einen Beitrag zur Flexibilisierung der Stromnetze.“

Vattenfall hat zur Steuerung der Batteriespeicher ein eigenes System entwickelt und patentieren lassen. Die eigens hierfür entwickelte Software erkennt mit Hilfe eines Algorithmus frühzeitig Lastspitzen und kappt diese, bevor hohe Netzentgelte verursacht werden, erläutert das Unternehmen. Beim Auftreten einer Lastspitze liefert der Batteriespeicher sofort den Strom. (al)