Vertrieb von Blue-Gen beginnt

Der Brennstoffzellen-Spezialist und Blue-Gen-Hersteller hat dazu mit EWE einen Kooperationsvertrag geschlossen. Einen ähnlichen gibt es bereits mit der ASEW.

Die Solid-Power GmbH, Hersteller von der Brennstoffzellen-Einheit Blue-Gen hat in den vergangenen fünf Jahren über 150 Brennstoffzellen-Einheiten unter praxisnahen Testbedingungen betrieben. Zuvor hatte das Unternehmen 2015 die Ceramic Fuel Cells GmbH übernommen, die Entwickler des Mikrozellenkraftwerks ist. Begleitet wurde die über fünfjährigen Entwicklung von der EWE Vertriebs GmbH, mit der man nun einen Kooperationsvertrag geschlossen habe, der das Angebot solcher Anlagen als einen Teil von Energiedienstleistungen für EWE-Kunden langfristig sicherstellen soll. Das teilte Solid-Power mit. Voraussetzung für die Kooperation sei die Ankündigung der Bundesregierung, die breite Markteinführung von Brennstoffzellen-Heizgeräte zu unterstützen.

"Der Markt geht klar in Richtung Strom, weltweit. Wenngleich elektrische Geräte zunehmend effizienter werden, wächst in den Haushalten der Pro-Kopf-Verbrauch an Strom", sagt Guido Gummert, Geschäftsführer der Solid-Power GmbH. Auch bei kleineren bis mittleren Gewerbebetrieben nehme dieser stetig zu. "Die zehn Mio. Betriebsstunden-Marke, mit allen im Markt befindlichen Blue-Gen-Geräten ist erreicht", so Gummert. Die Technik sei bereits im Markt und werde nun weiter etabliert. "Derzeit sind über 700 Blue-Gen in acht Ländern Europas installiert", davon hätten die Hälfte ihren Standort in Deutschland, so das Resüme.

Dazu setze man auf strategische Partnerschaften, wie mit EWE. Zuvor hatte man eine ähnliche Partnerschaft mit der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) im VKU geschlossen. (sg)