Mit der mobilen LNG-Tankstelle erfolgt die Betankung des Reachstakers im Duisburger Hafen.

Erste LNG-Fahrzeuge im Duisburger Hafen rollen

Die ersten Ziele des Verbundvorhabens sind erreicht. Die Testfahrzeuge des Forschungsprojekts LNG haben ihren Betrieb im Duisburger Hafen aufgenommen.

Im Duisburger Hafen fahren die ersten LNG-Fahrzeuge. Mit dem verflüssigten Erdgas sind ab sofort ein sogenannter Reachstacker, auch Greifstapler genannt, und eine Terminalzugmaschine auf logport III in Duisburg-Hohenbudberg unterwegs. Betankt werden die Fahrzeuge mit einer mobilen LNG-Tankanlage.

Die Umrüstung der Test-Fahrzeuge ist Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes von Duisport, RWE Supply & Trading und der Universität Duisburg-Essen zur verstärkten Verwendung von LNG als Ersatz für Dieselkraftstoff im Duisburger Hafen. Das LNG-Infrastrukturprojekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit 740 000 Euro gefördert. Zentrales Ziel des Projektes ist es, in der Region ein funktionierendes Anwendungsumfeld für LNG zu etablieren und den Wissensstand beim Einsatz von LNG zu verbessern.

Sensorik an Versuchsgeräten für genaue Messungen

„Wir werden den Ausbau der LNG-Infrastruktur im Duisburger Hafen konsequent vorantreiben. Dadurch leisten wir einen wichtigen umweltpolitischen Beitrag“, so Duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Das Verbundvorhaben startete im Januar und hat eine geplante Laufzeit von 29 Monaten sowie ein geplantes Ausgabevolumen in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Arnim Spengler vom Lehrstuhl für Baubetrieb und Baumanagement der Universität Duisburg-Essen erklärt: „Wir rüsten die Versuchsgeräte mit der nötigen Sensorik aus. Bestimmt werden sollen unter anderem der CO2-Ausstoß, die Feinstaub-Emission und Verbrauchsveränderungen, die für die Ökobilanz wichtig sind.“ (hol)