Eine Bohrplattform von Wintershall Dea
Bild: © Transocean Arctic

Wintershall Dea verkauft Infrastrukturanteile in Norwegen

Der Öl- und Gaskonzern will Anteile an einem Gasterminal und einer Pipeline veräußern.

Zur Optimierung des Portfolios hat Wintershall Dea angekündigt, seinen 5,0304-Prozent-Anteil am Nyhamna-Gasterminal an Capeomega sowie seinen 13,255-Prozent-Anteil an der Polarled-Pipeline an Solveig Gas Norway zu verkaufen.

"Der Verkauf der beiden Anteile ist ein wichtiger Schritt in Richtung Wertschöpfung durch aktives Portfoliomanagement. Die Transaktion ermöglicht es uns, unsere Geschäftsaktivitäten in Norwegen weiter zu bündeln und uns voll und ganz auf die wichtigsten Anteile in unserem Portfolio zu konzentrieren", so Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall Dea.

Fokus auf Upstream-Geschäft

Zukünftig wolle sich der Konzern in Norwegen auf das Upstream-Geschäft fokussieren, so Alv Solheim, Managing Director von Wintershall Dea in Norwegen. Wintershall Dea betreibt in Norwegen bereits drei produzierende Felder und entwickelt aktuell als Betriebsführer die Felder Dvalin und Nova. Zudem ist der Öl- und Gasförderer Partner in verschiedenen bekannten Projekten, wie beispielsweise bei der Erneuerung von Njord, im Projekt Ærfugl und im Erweiterungsvorhaben von Snorre.

Der Vollzug der Transaktion wird – abhängig von der Zustimmung des norwegischen Ministeriums für Erdöl und Energie und des norwegischen Finanzministeriums – für Ende 2019 erwartet. (pm)