In Deutschland gibt es ca. 40 Gasspeicherstandorte.
Bild: © Nafta/EPH

Milder Winter schont gespeicherte Gasvorräte

In Krisenzeiten wirft die Öffentlichkeit einen wachsamen Blick auf die Versorgungsbereiche, die für das tägliche Leben grundlegend sind, so auch auf die Erdgasversorgung. Die Erdgasspeicherbranche signalisiert: keine Panik.

Aufgrund milder Temperaturen im vergangenen Winter mussten die gespeicherten Gasvorräte kaum in Anspruch genommen werden. Die Vorbereitungen für die Gasversorgung im kommenden Winter seien problemlos möglich und die aktuelle Versorgung gesichert. Das teilte die Intiative Erdgasspeicher (INES) am Mittwoch in Berlin mit.

Darüber hinaus sei man auch schon während des Normalbetriebes gut vorbereitet gewesen. Seit mehreren Jahren gebe es mit UP KRITIS eine öffentlich-private Kooperation zwischen Betreibern kritischer Infrastrukturen, deren Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen. Die INES vertritt die Erdgasspeicherbranche in der UP KRITIS.

"Füllstand weit über 70 Prozent"

„Neben den betrieblichen Vorbereitungen kann auch auf die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland mit Zuversicht geschaut werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Zum Ende des Winters liege der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland bei weit über 70 Prozent. (pm)