Weniger Erdgasimporte

Vorläufige Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zeigen weniger Erdgasimporte zwischen Januar bis Mai als in der gleichen Vorjahresperiode.

Im Berichtszeitraum Januar bis Mai 2012 lagen die Erdgasimporte mit 466 Mrd. kWh um 4,8 % unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode von 2011. Im Vergleich zum Vormonat April sind die deutschen Erdgasimporte allerdings um 5 % auf 86 Mrd. kWh gestiegen. Der Grenzübergangspreis (GÜP) lag im Mai mit 3,0369 ct/kWh um 0,8 % niedriger als im Vormonat (3,0601 ct/kWh). Gegenüber Mai 2011 ist der GÜP jedoch um 18,8 % gestiegen.

 

Wichtigste Lieferländer waren in diesem Jahr nach wie vor die Russische Föderation mit 38 % der Energiemenge, Norwegen mit 33 % und die Niederlande mit 25 %. Der Wert der Erdgaslieferungen der drei Lieferländer sowie derjenigen aus Dänemark und Großbritannien belief sich auf 14,2 Mrd. €. Im Vorjahreszeitraum waren es im Vergleich 12,1 Mrd. € gewesen. Der durchschnittliche GÜP für Erdgas stieg zwischen den Vergleichszeiträumen um 22,7 % auf 3,03163 ct/kWh. (sg)