Wintershall Dea ist drittgrößter nichtstaatlicher Operator auf dem norwegischen Kontinentalschelf.
© Transocean Arctic

Wintershall Dea beginnt Vorbereitungsbohrungen in Norwegischer See

In der Norwegischen See bereitet Wintershall Dea die Förderung am Gasfeld „Dvalin“ vor. Mit dem neuen Gasfeld will der Konzern seine Position auf dem norwegischen Exportmarkt stärken.

Wintershall Dea hat mit den vier Produktionsbohrungen für das Gasfeld Dvalin vor Norwegen begonnen, um den für 2020 geplanten Produktionsstart vorzubereiten. Im Vorfeld der Bohrungen, die ungefähr ein Jahr dauern sollen, wurde bereits mit der Installation der Pipelines und des Verteilerkreuzes in 400 Metern Wassertiefe begonnen. Im August wurde ein 3.500 Tonnen schweres Gasverarbeitungs- und Verdichtungsmodul fertiggestellt und auf der nahegelegenen Heidrun-Plattform installiert, um das Gas vom Dvalin-Feld zu verarbeiten.

Die vier Produktionsbohrungen werden bis zu einer Tiefe von rund 4.500 Metern abgeteuft. Das geförderte Gas geht dann über die Unterwasserpipelines zur 15 km entfernten Heidrun-Plattform, die von der Firma Equinor betrieben wird. Von dort aus erfolgt der Weitertransport zur Polarled-Pipeline, die das Gas zum Nyhamna-Gasterminal transportiert, wo es weiterverarbeitet wird. Als Trockengas wird es dann über die Gassled-Pipeline in die Märkte verteilt. (pm)