Ein Monteur arbeitet am Rotor einer Windkraftanlage. Bild: RWE AG

Okay für GGEW/SBO Wind zum Windradbau

Die Bietergemeinschaft aus GGEW und ABO Wind hat von Hessenforst den Zuschlag für eines der größten Windvorranggebiete in Hessen erhalten.

Die beiden hessischen Unternehmen – der Energiedienstleister GGEW AG und der Projektentwickler ABO Wind AG – planen nordöstlich von Kassel die Errichtung eines Windparks am Gahrenberg im Forstgutsbezirk Reinhardswald. „Das ist unser bisher größtes Windprojekt. Mit der ABO Wind AG haben wir einen zuverlässigen Kooperationspartner, mit dem wir auch im neuen EEG-Förderregime erfolgreich unsere Erneuerbaren-Strategie umsetzen können. Wir gehen derzeit davon aus, dass 20 Windenergieanlagen auf diesem Gebiet realisierbar sind“, erklärt Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG. Den Bürgern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich finanziell an diesem Projekt zu beteiligen, die Bietergemeinschaft setzt auf eine offene Kommunikation, so Hoffmann.

Nun stehen im Rahmen der Projektentwicklung naturschutzfachliche Standortuntersuchungen sowie Windmessungen an. Anschließend erfolgt das immissionsrechtliche Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Die Bietergemeinschaft plant hier mit der neuesten Generation der 3-MW-Klasse. Sie sollen bei einer Nabenhöhe von rund 160 Metern eine Gesamthöhe von rund 230 Metern haben. Mit einem Baubeginn ist frühestens im Jahr 2018 zu rechnen, die Inbetriebnahme des Windparks soll bis Ende 2019 erfolgen. (ad)