Der Erneuerbaren- Anteil an der Stromversorgung erreichte vergangenen Sonntag deutschlandweit zeitweilig 85 Prozent, in Bayern wurden Windanlagen aber erstmals abgeregelt. Bild: Nordex

Steags bisher größtes Windkraftprojekt

Der künftige Windpark in Brandenburg trägt zum Ziel des Steag-Konzerns bei, den Anteil erneuerbarer Energien im eigenen Portfolio auf 25 % anzuheben.

Die Steag New Energies GmbH hat die Verträge für ein 18 Windräder umfassendes Projekt in der Gemarkung Ullersdorf, Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg), unterzeichnet. Die Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117/2400 mit einer Gesamtleistung von 43,2 MW wird die Nordex SE liefern. Die Windmühlen werden eine Nabenhöhe von 141 m und einen Rotordurchmesser von 117 m aufweisen und jeweils eine Leistung von 2,4 MW haben. Die Investitionen für das größte Projekt der Steag seit der Errichtung des Gichtgaskraftwerks in Dillingen / Saar im Jahr 2009 belaufen sich auf rd. 81 Mio. €.

Anvisiert ist eine Einspeisung von 115 900 MWh/a in das Netz der Eon Edis. Der Windpark entsteht auf dem Waldgebiet des ehemaligen Munitionsdepots Weichensdorf. Die Bauzeit ist für diesen Oktober bis Oktober 2014 geplant.

Aktuell betreibt Steag New Energies vier Windparks in Deutschland, Frankreich und Polen mit einer Gesamtleistung von 33 MW. In Brandenburg ist der Essener Versorger seit 1991 mit einer Fernwärmeversorgung in Fürstenwalde aktiv. (msz)