Derzeit wird das Blockheizkraftwerk in das Kraftwerk Köln-Merheim eingebaut.
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50.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in Köln

Dank neuer Technik werden im Heizkraftwerk Merheim der Rheinenergie mehrere tausend Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart. Zum Einsatz kommt ein modernes Blockheizkraftwerk.

Die Rheinenergie ersetzt derzeit an ihrem Heizkraftwerk in Köln-Merheim eine Gas-und-Dampfturbine und einen alten Heizkessel durch ein modernes Blockheizkraftwerk. Drei mit Erdgas betriebene Motoren werden ebenso wie die Altanlage gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen.

Da Strom und Wärme gleichzeitig aus Erdgas produziert werden, liegt der Brennstoffnutzungsgrad der Anlage bei 90 Prozent. Im Vergleich beträgt der Nutzungsgrad eines konventionellen Kraftwerks nur rund 40 Prozent. Aufgrund ihrer Effizienz spart die neue Anlage rund 50.000 Tonnen an Treibhausgase jährlich ein. Das Investitionsvolumen des Projektes beläuft sich auf rund 30 Mio. Euro.

Neue Gasmotoren für das Kraftwerk

Im Rahmen der Modernisierung wurde am 22. August der letzte der drei Gasmotoren für das Blockheizkraftwerk geliefert. Der 90 Tonnen schwere Motor der Firma Innio Jenbacher wurde in Österreich hergestellt und via Schwerlasttransport nach Köln gebracht. Bereits im Herbst beginnt die Inbetriebsetzung, im November soll der Probebetrieb starten, teilte Rheinenergie mit.

Die drei neuen Blockheizkraftwerks-Module mit einer Leistung von jeweils elf Megawatt elektrisch und jeweils zehn Megawatt thermisch können im Betrieb unabhängig voneinander arbeiten. Bei hohem Energiebedarf werden sie gleichzeitig in Betrieb gehen. Da die neuen Module die veralteten Anlagenteile ersetzen, steigt die Nennkapazität des Kraftwerkstandorts nicht. (bh)