Gewaltige Rotoren: der Windpark Galloper vor England Ostküste
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Innogy weiht Offshore-Windpark Galloper ein

Seit dem Frühjahr versorgt der Windpark Galloper 380.000 Haushalte in Großbritannien mit Strom. Die Innogy SE ist Bauherrin, und das nächste Großprojekt ist dort auch schon in Planung.

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Innogy SE in Großbritannien einen großen Schritt vorangekommen. 353 Megawatt kann der Offshore-Windpark Galloper liefern, falls die Witterungsbedingungen entsprechend sind. Die 56 Turbinen des Windparks erzeugen ausreichend grünen Strom, um rechnerisch jährlich mehr als 380.000 britische Haushalte klimafreundlich zu versorgen.

Galloper liegt in der Nordsee, rund 27 Kilometer vor der Küste der englischen Grafschaft Suffolk, ziemlich genau nordöstlich von London. Die technische Inbetriebnahme ist bereits im Frühjahr 2018 erfolgt. Durch den Bau des Windparks sind rund 700 Arbeitsplätze entstanden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Britische Pfund. 60 Prozent der Aufträge rund um den Bau und den Betrieb gehen dabei an britische Unternehmen.

Der nächste Windpark wird mehr als doppelt so groß

Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE erklärte: „Es ist bereits der fünfte Offshore-Windpark, den innogy in Großbritannien errichtet hat. Offshore Wind ist heute ein wichtiger Industriezweig in Großbritannien.“ Und das nächste Projekt ist bereits in Arbeit: Triton Knoll soll ein neuer Windpark heißen, er wird über eine installierte Leistung von 860 Megawatt verfügen.

Die Eigentümer von Galloper sind zu je einem Viertel Innogy SE, Siemens Financial Services und ein Konsortium unter der Führung von Green Investment Group und Macquarie Infrastructure and Real Assets, das restliche Viertel teilen sich kleinere Anteileigner. Innogy hat sowohl die Entwicklung als auch den Bau des Windparks im Namen der Projektpartner gesteuert. Auch mit der Abwicklung des Betriebs sowie der Instandhaltung ist Innogy beauftragt. (sig)