In den Großstädten Köln und Hamburg steigen ab dem Frühjahr die Strompreise.
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Strompreise steigen in Hamburg und Köln

Vattenfall und die Rheinergie reagieren mit den Anpassungen auf die gestiegenen Umlagen und Netznutzungsentgelte. So wirken sich die Änderungen im Einzelnen aus.

Der Energiekonzern Vattenfall erhöht ab März die Strompreise in Hamburg. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2.500 kWh im Grundversorgungstarif "Hamburg Basis Privatstrom" zahlt künftig  3,67 Euro pro Monat mehr. Das entspricht einer Steigerung von 4,93 Prozent. In der Grundversorgung steigt der Verbrauchspreis von 30,43 Cent/kWh auf 32,19 Cent/kWh. Der Grundpreis bleibt stabil bei 11,05 Euro/Monat. Begründet wird die Anpassung mit den seit Jahresbeginn um 7,5 Prozent gestiegenen Netznutzungsentgelten.

Rheinenergie passt Arbeitspreise an

Ab April steigen auch bei der Kölner Rheinenergie die Strompreise für Privat und Gewerbekunden. Die Anpassungen betreffen die Arbeitspreise für die verbrauchten Kilowattstunden, sowohl in der Grundversorgung als auch in den Verträgen FairRegio plus und TradeRegio plus. Die Grundpreise und die Zählerpreise bleiben stabil., heißt es in der Pressemitteilung. Wegen unterschiedlicher Netzentgelte weichen die Preise in den einzelnen Netzgebieten aber leicht voneinander ab. Grund für die Preiserhöhung sind gestiegene Beschaffungskosten, Netznutzungsentgelte sowie mehrheitlich gestiegene Umlagen. 

Unterschiede in einzelnen Netzgebieten

Für einen Musterkunden mit einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh steigt der der Strompreis im Tarif FairRegio plus im Netzgebiet der Rheinischen Netzgesellschaft (RNG) um 4,83 Euro pro . Das entspricht einem Plus von rund 7,83 Prozent. Ein Kunde im selben Tarif mit einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 kWh pro Jahr im Westnetz-Gebiet zahlt ab dem 1. April rund 5,45 Euro pro Monat mehr. Das bedeutet ein Plus von 8,3 Prozent. Die Erdgaspreise der Rheinenergie bleiben unverändert. (hoe)