Rheinenergie setzt auf Photovoltaik

In Thüringen entsteht der 19. Solarpark des Kölner Unternehmens.

Die Rheinenergie baut in Keula im Norden Thüringens einen großen Freiflächen-Solarpark. Er besteht aus etwa 10 000 Solarmodulen und leistet rund 2,7 MW, so das Unternehmen in einer Presseerklärung. Bis Ende des Jahres soll die Inbetriebnahme des Solarparks nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfolgen, bis März 2017 soll er fertiggestellt sein. Betreiber der Anlage ist die Rheinenergie Solar GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Rheinenergie AG.

Das Projekt in Keula fällt nicht unter die Freiflächenanlagen-ausschreibungsverordnung, sondern wird die im EEG 2014 geregelte Einspeisevergütung in Höhe von 8,91 ct/kWh für 20 Jahre zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme erhalten. Der Bau des Solarparks ist Teil der Erzeugungsstrategie des Unternehmens: Künftig werden Investitionen vor allem in Anlagen für erneuerbare Energien fließen. Insgesamt betreibt das Unternehmen mit der Anlage in Thüringen 19 Photovoltaikanlagen in ganz Deutschland. Neben den bereits bestehenden Photovoltaikanlagen in Bronkow (Brandenburg) und Münchberg (Bayern) wird die Anlage in Keula der drittgrößte Solarpark der Rheinenergie.  (al)