BDEW will Interessensausgleich bei Offshore-Windparks

Der BDEW hat den ersten Branchenkompromiss zum Umgang mit den Kosten durch Störungen und Verzögerungen der Netzanbindung von Offshore-Windparks vorgelegt.

Bisher wären angesichts drohender Schadensszenarien in dreistelliger Millionenhöhe potentielle Investoren nicht bereit, Eigenkapital für den Bau weiterer Offshore-Windparks zur Verfügung zu stellen, so die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Hildegard Müller. Ziel des BDEW-Vorschlags sei es, einen Interessensausgleich zu erreichen, der einerseits die Investitionshemmnisse bei dem Ausbau der Offshore-Windparks beseitige und andrerseits den Letztverbraucher nur minimal belaste. (sg)