Zwei Dachflächen-Solaranlagen im Frankenland Bild: lichtkunst.73 / pixelio.de

PV-Vergütung bleibt auf bisherigem Niveau

Der Zubau lag etwa 1000 MW unterhalb des Korridors.

Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen, die im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2016 in Betrieb genommen werden, nicht gekürzt werden. Der Zubau der vergangenen zwölf Monate liegt mit etwa 1367 MW mehr als 1000 MW unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2400 bis 2600 MW.

Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen müssen nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes monatlich angepasst werden. Entscheidend hierfür ist der Zubau der letzten zwölf Monate.

Die Vergütungssätze haben sich seit dem 1. September 2015 nicht geändert: Anlagen auf Wohngebäuden: bis 10 kWp 12,31 Cent/kWh; bis 40 kWp 11,97 Cent/kWh; bis 100 kWp 10,71 Cent/kWh; bei Anlagen auf Nichtwohngebäuden gilt bis 100 kWp 8,53 Cent/kWh.

Weitere Informationen zu den Fördersätzen für Strom aus Photovoltaik-Anlagen sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter: www.bundesnetzagentur.de/eeg-v zu finden. (al)