Medien: Offshore-Ziele sollen erhöht werden

Aufgrund der guten Ertragslage schon fertiger Offshore-Parks will die Regierung den Ausbau auf See forcieren, berichtet Wiwo.

Der Bau der Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee waren Pionierleistung. Die beteiligten Unternehmen mussten zahlreiche Rückschläge wie verspätete Netzanbindungen hinnehmen. Doch nun zeigen die ersten Parks am Netz sehr gute Erträge. Dies berichtete die Wirtschaftswoche (16. Juli 15) und bezog sich dabei auf Regierungskreise.

Aufgrund der guten Erträge von Alpha Ventus in der Nordsee und Baltic 1 in der Ostsee will die Regierung nun sogar die Ausbauziele nach oben setzen – über die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele hinaus. "Ein Ausbau der Offshore-Windenergie auf 7,7 GW bis 2020 macht Sinn", zitiert das Blatt "hochrangige Regierungskreise".

Hintergrund: Bislang galt als Ziel für 2020 eine Marke von 6,5 GW. Für 2030 ist eine Marke von 15 GW anvisiert. Zum Ende des Jahres 2014 waren rd. 1050 MW an Leistung auf See in Betrieb, so Zahlen der Deutschen Windguard. Für dieses Jahr rechnen Experten mit einem Anschluss von weiteren 2 GW an Offshore-Leistung. Erst jüngst ging der kommunale Offshore-Park Trianel Windpark Borkum komplett ans Netz. (al)