Aero will 100 Prozent Regenerativenergie-Versorgung

Die in der sogenannten „Dänischen Südsee“ liegende Insel Aero ist in wenigen Jahren energieautonom.

Diesem Thema war einer der Impulsvorträge zur kommunalen regenerativen Energieerzeugung aufeiner gemeinsamen Veranstaltung des Bundesverbandes Windenergie, der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie und dem Solarzentrum Hamburg gewidmet. Sie fand im Handwerkszentrum Hamburg-Harburg statt. Die Veranstalter hatten Jess Heinemann eingeladen,einen KennerderEnergieversorgung der dänischen Insel.

Aero hat 6200 Einwohner. Im Sommer jedoch bevölkert wegen der zahlreichen Touristen ein Vielfaches  davon die Insel. Insgesamt drei Wärmeerzeugungsanlagen versorgen die Inselhaushalte mit Wärme. 1500 Abnehmer sind gleichzeitig Besitzer der größten Anlage mit 33 000 m2 Kollektorfläche und einem Wasserspeicher mit 75 000 m3. Das Wasser erreicht auf Dänemarks Sonneninsel im Sommer bis zu 95° C.

Thomas-Tim Sävecke, Leiter Produktion bei Hamburg Energie, hob in seinem Vortrag den "Energiebunker" in Hamburg-Wilhelmsburg hervor. Dort ist die Alternativnutzung eines ehemaligen Flakbunkers Thema. Das Kollektorfeld auf dem Dach stellt Wärme für rund 3000 Haushalte zur Verfügung. „Wir haben Wärme im Überfluss", sagte Sävecke. Mittelfristig strebt er den Zusammenschluss der Wärmenetze in Wilhelmsburg an. Die Forschung dazu läuft unter dem Namen Smart-Heat-Grid.(iken).