Auf derartigen Fundamenten steht der Windpark Dan Tysk, bei dessen Fertigstellung Halbzeit erreicht wurde. Bild: Vattenfall/Jorrit Lousberg

Alle Fundamente von Dan Tysk errichtet

Beim Offshore-Windpark Dan Tysk, 70 km vor Sylt, sind nach neun Monaten Bauzeit und trotz des Orkans Xaver alle Fundamente gesetzt.

Insgesamt 80 Stahlfundamente, darunter das nördlichste Fundament Deutschlands, ließen Vattenfall (51 %) und die Stadtwerke München (49 %) in neun Monaten auf einer Fläche von 70 km2 für ihren Offshore-Windpark Dan Tysk errichten. Dieser befindet sich an der Grenze zu den dänischen Hoheitsgewässern, etwa 70 km vor Sylt. Die bis zu 65 m langen und 950 t schweren Stahlfundamente schlug ein spezieller Hammer in den Meeresboden. Für die jeweils etwa 90 min andauernden Rammvorgänge kam ein Großer Blasenschleier zum Schutz der lärmempfindlichen Schweinswale zum Einsatz. 20 Personen kümmerten sich dabei lt. Vattenfall um den Schallschutz, dessen Kosten in zweistelliger Millionenhöhe liegen.

Schwierigkeiten verursachten in den letzten Wochen starke Herbststürme, die den Bau verzögerten. Doch selbst das Sturmtief Xaver konnte den Fundamenten bei Wellenhöhen von fast 16 m nichts anhaben, so Vattenfall. Die Inbetriebnahme des 288-MW-Offshore-Windparks mit Investitionskosten von 1 Mrd. € ist im Herbst 2014 vorgesehen. (sg)